Gehörlose unterhalten sich in einer eigenen Sprache, der Gebärdensprache. Damit sich gehörlose und hörende Menschen verständigen können, braucht man Dolmetscher. Gebärdensprachdolmetscher übersetzen die Lautsprache in Gebärdensprache und umgekehrt. Für Gehörlose sind Dolmetscher sehr wichtig, damit sie sich in der Welt der Hörenden verständigen können.
Gebärdensprachdolmetschen entspricht dem Dolmetschen zwischen gesprochenen Sprachen. Das bedeutet, dass durch die/den DolmetscherIn die Kommunikation zwischen verschiedensprachlichen Gesprächspartnern ermöglicht wird. Zudem kann ein Vortrag simultan in eine oder mehrere andere Sprachen gedolmetscht werden und wird somit einem breitem Publikum zugänglich gemacht.
Um Inhalte dolmetschen zu können, müssen DolmetscherInnen nicht nur die entsprechenden Sprachen beherrschen, sondern auch kulturelle Kompetenzen besitzen und über das jeweilige spezielle Fachwissen und ebensolchen Fachwortschatz verfügen. Zu den Arbeitssprachen von GebärdensprachdolmetscherInnen gehören also mindestens jeweils eine Laut- und eine Gebärdensprache. Zudem kennen sie die Unterschiede der entsprechenden Kulturen.
Vermittelt werden Aufträge an über 30 haupt- und nebenberufliche Gebärdensprachdolmetscher und Gebärdensprachdolmetscherinnen in verschiedenen Tätigkeitsbereichen.